Skip to content

Letzte Artikel

17
Jul

Hochzeit: Anke und Hannes – Teil II

Nach “nächtelanger” Arbeit steht nun der Entwurf für das Endprodukt fest. Das Hochzeitsbuch. Einen Überblick wie es aussehen könnte sieht man an Hand der folgenden Screenshots. Das Buch wird 30x30cm groß und auf mattem Fotopapier gedruckt und hat 50 Seiten.

 

2
Jul

Hochzeit: Anke und Hannes – Teil I

Nun ist es soweit und ich freue mich heute den ersten Teil meiner letzten Hochzeitsreportage zu zeigen. Anke und Hannes gaben sich das JA-Wort und ich war den ganzen Tag dabei. Es war ein schöner Tag und ich bedanke mich nochmals dabei gewesen sein zu dürfen.
Im ersten Teil zeige ich Euch die Bilder der Vorbereitungen beim Friseur. Frisieren, Schminken, Notoperationen und Ankleiden inklusive.

 

18
Mai

Homestory Shooting

Nach langer Planung hat es nun endlich geklappt. Das Homestory Shooting bei Elke.  An einem Montagabend trafen wir uns bei ihr zu Hause um das Nachfolgeshooting vom ersten Shooting in Angriff zu nehmen. Das vorangegangene Shooting war nun schon über ein Jahr her und es wurde langsam Zeit für ein Update.

Ziel des Shootings war es, Fotos von Elke zu machen in ihrer häuslichen Umgebung und das in Alltagssituationen. Der Stil der Bilder sollte einen verschwommenen Hintergrund und dezente Farben haben. Da wir uns an einem Montagabend getroffen hatten, mußten wir das gewünschte Tageslicht mit Blitzen simulieren. Dies war leichter als gedacht. Mit einem Nikon SB-26 Systemblitz in einem 120cm Schirm, der dort platziert wurde, wo sich normalerweise die Fenster befanden gelang dies recht einfach. Durch die relativ weit offene Blende von ca. f2 mußte ich sogar den Blitz teilweise auf 1/32 seiner vollen Leistung herunterregeln. Als Objektive habe ich vorwiegend mein Nikon 85mm f1.8 oder das 50mm f1.8 verwendet. In nur einem Fall kam wegen Platzmangel auch ein Sigma 24mm f2.8 zum Einsatz. Ab und zu war es nötig mit einem zweiten Blitz und einem ebenfalls weißen Durchlichtschirm den Hintergrund aufzuhellen.

Von den locations her, ging es von der Küche über den Esstisch, am Kamin auf dem Boden über die Treppe zum Obergeschoss, vorbei an einer Kommode bis ins Schlafzimmer. Im gesamten haben wir ca. 5 Stunden für das Shooting aufgewendet. Es waren auch ein paar Posen dabei, die überhaupt nicht funktioniert haben, die aber vom Lerneffekt sehr groß waren.

Was ich auch gelernt habe ist, daß man seinem Display und auch dem Histogramm nicht immer 100% vertrauen kann. Die JPGs, die neben den RAWs erzeugt wurden sind teilweise viel zu dunkel obwohl sie auf dem Display eigentlich OK aussahen.

Von den über 200 Aufnahmen habe ich hier ein paar ausgewählte angefügt. Schwarz-Weiss Aufnahmen sind noch in Bearbeitung und fehlen deshalb hier.

Die Posen inszenierten wir nach Vorlagen, die wir im Internet gefunden haben und ergänzten sie durch weitere Ideen von Elke und mir.

Vielen Dank nochmal an Elke für die Erfahrung, die ich bei diesem Shooting gewinnen konnte.

Viel Spaß nun beim Anschauen.

 

29
Mrz

Spielplatzbesuch

An einem sonnigen Freitagnachmittag kam ich früher von der Arbeit nach Hause und die Kinder wollten noch auf den Spielplatz. Ich sagte “Ja” und schnappte mir schnell noch meine Kamera. Auf der Nikon D300 war das, kürzlich erstandene, 85mm 1.8 drauf, was ich sowieso einmal “an frischer Luft” ausprobieren wollte.
Die Kinder tollten herum und ich nutzte die Gelegenheit ein paar Bilder zu schießen. Durch das leichte Tele und den Crop-Sensor hatte ich einen gewissen Abstand, der die Kinder vertieft spielen ließ. Bei tiefstehender Märzsonne sind so ein paar nette Aufnahmen entsanden. Das 85 1.8 hat gute Arbeit geleistet, einmal vom technischen Aspekt, der Schärfe her und von den Farben, die auch im Gegenlicht noch gut erhalten blieben. Ich glaube das ist mein neues Lieblingsobjektiv geworden.

 

24
Mrz

Sonnenblumen im März

Ende letzten Sommers tauchten immer mehr Felder auf, auf denen vereinzelt Sonnenblumen standen. Ich habe davon einige fotografiert, aber hatte mir gewünscht, daß die Felder noch dichter besäht worden wären, damit man einen richtig schönen Vordergrund bekommt. Die einzelnen Sonnenblumen jedoch, waren für mich eigentlich nur ein Motiv um sie einzeln abzulichten. Das wurde sehr schnell langweilig und die Bilder landeten als “Apothekenkalenderfotos” schnell im Archiv ohne, daß sie je veröffentlich wurden.  Im Laufe des Herbsts verwelkten diese Felder dann und wurden immer trockener und trockener. Erstaunlich wie lange so eine trockene Blume doch noch stabil steht. Ich hatte schon immer vor diese verwelkten, trockenen Sonnenblumen zu fotografieren und ich bin so oft daran vorbeigefahren. Im Winter mit Schnee gab es besonders schöne, monochrome Kontraste.  Inspiriert wurde ich letztendlich von einer Aufnahme vom Stilpirat, die er mit seiner analogen Bronica gemacht hatte. Gestern war es dann endlich soweit, daß ich wirklich einmal an so einem Feld angehalten habe. Ein paar der Fotos habe ich bei Sonnenuntergang gemacht und die anderen den nächsten Morgen auf dem Weg zur Arbeit an einer anderen Stelle. Und ich habe wieder gemerkt, daß ich mir bei der Komposition zu wenig Gedanken gemacht habe. Das nächste mal vielleicht doch mit Stativ und mehr Zeit nehmen?

 

Ich finde die trockenen, teilweise hängenden Blumen strahlen etwas Ungewöhnliches aus. Man kann es als traurig betrachten oder als surreal. Was denkt Ihr darüber?

Mit ein bisschen Bearbeitung in Lightroom kamen dann ein paar, meiner Meinung nach, sehr schöne Bilder raus. So und nun laßt die Bilder auf Euch wirken.

9
Mrz

Noch ein Glas, bitte!

Lange schon war ich auf der Suche nach einer lichtstarken Festbrennweite mit einem schönen Bokeh. Hauptsächlich sollte dieses “Glas” für Portraits eingesetzt werden. Als Portraitlinse kamen also nur leicht telelastige Brennweiten in Frage. Ich besitze bereits eine 105er Festbrennweite von Sigma mit einer Offenblende von f2.8. Allerdings handelt es sich hier um ein Makroobjektiv. Nachteile sind hier der relativ große Bereich in dem scharfgestellt werden kann, also vom Nahbereich bis zum Unendlichen hin. Dies resultiert dann in einem relativ langsamen Autofokus. Außerdem ist die Vorder- und Hintergrundunschärfe, also das Bokeh eher unschön, da das Glas nur 7 Lamellen besitzt und diese nicht abgerundet sind. Dazu kommt, daß das Objektiv erst abgeblendet auf f4 oder mehr so richtig scharf ist.

Es mußte also eine Linse her, die schon bei offener Blende relativ scharf ist und einen schnellen Autofokus hat. Zur Auswahl stehen mehrere Linsen mit Offenblenden von 2.8, 1.8 und 1.4. Letztendlich fiel die Wahl auf einen Kompromiss aus Abbildungsleistung und Preis, nämlich auf das Nikon Nikkor 85mm AF 1.8D.

Auf Ebay wurde ich dann fündig und ersteigerte das gewünschte Exemplar. Nach nur 2 Tagen des Wartens war es soweit und das neue Objektiv kam per Post. Ausgepackt und auf meiner Nikon D300 montiert habe ich es nun heute zum ersten mal ausgeführt. Um das Bokeh und die Schärfe zu testen begab ich mich mit einem Kollegen in den Botanischen Garten von Ulm, auf das Freigelände der Uni Ulm. Farben gab es dort leider um diese Jahreszeit nicht zu sehen, also fiel die Wahl auf Gräser, Sträucher und Bäume.

Ich habe der Serie eine Bearbeitung verliehen, die dem tristen und blassen Farben dieser Jahreszeit entsprechen. Zusätzlich habe ich alle Bilder auf ein quadratisches Format geschnitten. Die Bilder wurden allesamt in Lightroom entwickelt und mit vorgefertigten Presets verfremdet. Aber nun zum allerwichtigsten, nämlich den Bildern. Die letzten beiden Bilder sind mit einem anderen Objektiv aufgenommen, dem Nikon 180 2.8, was ich mir von einem Kollegen geliehen hatte, als der das 85 1.8 D an seiner Nikon D700 ausprobiert hatte. Diese beiden Bilder passten aber so gut zu den anderen, daß ich sie hier nicht vorenthalten sollte.

 

[Update: Heute am 11.03.2011 kamen noch ein paar weitere Bilder im ähnlichen Format dazu.]

27
Feb

Mein erster “Brenizer”

Auf der Suche nach Inspiration für Hochzeitsportraits stieß ich unlängst auf eine Methode, die mir bisher unbekannt war, die aber wohl schon populär und verbreitet ist. Es handelt sich um die Brenizer-Methode, frei benannt nach dem New Yorker Hochzeitsfotografen Ryan Brenizer.

Die Brenizer Methode kann man auch als Bokehpanorama bezeichnen. Sie ermöglicht es panoramaartige Aufnahmen mit sehr wenig Schärfentiefe zu erstellen. Sie liefert quasi den Effekt als würde man mit einem Weitwinkel fotografieren, daß aber eine wahnsinnig große Blendenöffnung zur Verfügung stellen würde. Der Effekt hierbeit ist, daß man seine Hauptobjekte wie mit einem leichten Tele freistellen kann, aber den Bildausschnitt eines Weitwinkels bekommt. Read moreRead more

20
Feb

atelierfuchs.de – fotodesign aus leidenschaft

Was länge währt wird endlich gut, oder wie war der Spruch? Ich hatte ja schon längere Zeit eine englischsprachige Domain, da ich viel Kontakt mit nichtdeutschsprachigen Fotoamateuren habe, aber langsam wurde es Zeit auch einen Webauftritt in Deutsch zu haben.

Auf der neuen Seite möchte ich nun dem deutschsprachigen Publikum die Möglichkeit geben, sich ein “Bild” von meinen Arbeiten zu machen. Momentan sind die Galerien noch unsortiert und greifen auf, über die Jahre angesammelte Werke, auf meinem Flickr Account zu. Ich werde sobald wie möglich die Galerien umhängen und dann nur noch ausgewählte Objekte zeigen und die jeweiligen Rubriken verfeinern. Im Moment sind z.B. Menschen und Hochzeiten getrennt, was später einmal untereinander gegliedert sein soll. Auch könnte ich mir dort Rubriken wie Portrait, Fashion und andere vorstellen.

Der Webauftritt zeigt aber nicht nur Peoplefotografie sondern auch Aufnahmen aus den Bereichen Architektur und Landschaft. Desweiteren kann man ein paar Beispiele aus meiner Bildbearbeitung bewundern, die für mich bei jedem Foto ganz selbstverständlich dazugehört.

Um die Bilder in erhöhter Auflösung sehen zu können, kann man in den Bildergalerien mit der Taste “F” den Vollbildmodus einschalten und diesen mit ESC wieder verlassen. So kann man die Werke ohne störende Browseroberfläche oder ablenkende Menüs auf der Webseite geniessen.

Und hier nun der Aufruf! Um mein Portfolio im Bereich Peoplefotografie zu erweitern brauche ich noch ein paar Freiwillige, die es wagen wollen, sich von mir ablichten zu lassen. Falls also jemand eine Idee hat und diese mit mir zusammen umsetzen will, so bin ich offen dafür und freue mich auf Anfragen. Das Füllen meines Portfolios soll auf TFP/TFCD Basis entstehen, was natürlich eine super Gelegenheit ist schöne Bilder von sich zu bekommen.

Hier nun zwei Screenshots vom neuen Design, aber überzeugt Euch doch bitte selbst auf www.atelierfuchs.de – Fotodesign aus Leidenschaft

13
Feb

Auszeit

Nach längerer Zeit der Abstinenz melde ich mich hier mal wieder. Nein der Blog ist nicht tot so wie es scheint, nur hatte ich in den letzten Wochen und Monaten wenig Zeit etwas Neues zu machen.

Aber jetzt gehts wieder los hier. Ich habe vor in 2011 wesentlich mehr zu fotografieren und auch kleinere Projekte zu starten. Einige Ideen wachsen gerade andere Dinge sind schon fest geplant.

Ein paar der Bilder die während meiner Abwesenheit entstanden sind kann man im Anschluss betrachten, also dranbleiben und gespannt sein.

28
Okt

DETAILS einer STADT

Heute zeige ich ein paar Bilder, die während eines photowalks entstanden sind. Wir hatten uns diesmal ein eng gestecktes Thema gesetzt um nicht wieder in wilder Knipserei zu enden, wie dies normalerweise vorkommt, wenn man ohne ein Konzept und Ziel einfach loszieht um Fotos zu machen.

Unser Thema war es Bilder einer Stadt zu zeigen auf denen man bekannte Plätze wieder erkennen kann, ohne diese aber jedoch explizit abzulichten. Ergänzend war die Aufgabe möglichst viel Unschärfe in den Bildern zu verarbeiten. In meinen Schätzen fand ich eine alte Sigma 24mm Festbrennweite mit offener Blende von 2.8. Dieses Objektiv habe ich lange Zeit nicht genutzt. Es stammt noch aus meinen Analogzeiten. Da es sich um eine Macrolinse handelt und die Blende sich relativ weit öffnen läßt, habe ich dieses Objektiv sehr viel auf dieser Tour genutzt. Desweiteren nutzte ich ein Nikon 50mm 1.8.

Unsere Tour fing im Tageslicht an und endete mit der Dämmerung, als plötzlich keine Bilder mehr aus der Hand geschossen wurden konnten. Das Stativ hatten wir im Auto gelassen und wollten es zu späterer Stunde dann holen, was aber dann nicht geschah, weil uns der Hunger überkam und wir etwas Essen gingen. Nach dem Essen hatten wir keine Ideen mehr noch etwas zu diesem Thema umzusetzen und so endete der Photowalk relativ abrupt.

Die Bilder wurden teilweise sehr stark nachbearbeitet, oft mit Crossprocessing oder auch in einer Zusammesetzung als Collage.

Viel Spaß nun beim Betrachten der Bilder.